Eine Tüte machte die Runde

teekampagne

Conrad Bölicke, damals Mitarbeiter der Teekampagne, hatte mich eingeladen, mit ihm eine ungewöhnliche Pressekampagne zum 10-Jahre-Jubiläum zu starten. Kennengelernt hatten wir uns nach meiner Reklamation einer Teesendung. Er brachte zu unserem ersten Treffen in Frankfurt einen Überraschungsgast mit, der schließlich für das schnelle Ende sorgte. Es war Manfred 4hlg., ein Studienkollege.

Über die Aussendung wird heute noch gesprochen. Sie bestand aus einem Ringbuch mit Texten von Prof. Faltin und mir. Dazu gab es 100 Gramm Darjeeling in der 1-Kilo-Tüte und Fotos auf CD. Das Motto „Eine Tüte macht die Runde“ basierte auf meiner Teekampagnen-Bekanntschaft – Gabi L., Fürstenfeldbruck, hatte uns die Teereste 1985 mitgebracht. Noch heute bestellen und trinken wir zu zweit 4-6 Kilo/Jahr.

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Meisterklasse

meisterklasse

meisterklasse.betonwerkstein.info

Auf den Ulmer BetonTagen wurde das Buch 3 vorgestellt, das ich wieder für den Förderverein der Meisterschule Ulm gestaltet, gesetzt und produziert habe. Finanziert wurde es von 22 Unternehmen der Branche. Winfried Rothermels abcDruck Heidelberg hat es gedruckt. Die Fotos kamen von der Meisterschule.

Die Website zeigt die drei Bücher, alle Meister und alle Anzeigen.

BASF Felix Findig

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Status
Quote und Effizienz der betrieblichen Verbesserungsvorschläge waren im Vergleich zu anderen Unternehmen niedrig. Für eine Aktion sollte zunächst eine Symbolfigur mit dem Namen Felix Findig (Vorgabe) entwickelt werden. Den Illustrationsauftrag erhielt Heinrich W. Popp, Hamburg.

Aktionsmittel
Nach den Textarbeiten für das Informationsmaterial skizzierte ich Bildideen für eine Plakatserie mit den entsprechenden Headlines. Außerdem wurden mehrere Comics zur Motivierung der Mitarbeiter und für den Abbau der üblichen Hindernisse geschrieben. Plakate und Comics wurden von Heinrich Popp reingezeichnet.

weitere Aktion (Unfallverhütung):
SEI FAIR ZU DIR
TRICKS DEN UNFALL AUS!

(grüne Karte, Idee und Design: Dietmar Liste)

 

Dyckerhoff-Gruppe

Der Start ins Internet mit Dyckerhoff lief auf dem Flughafen Berlin-Tegel. Dort traf ich zufällig den Marketing-Direktor. Wir unterhielten uns über Perspektiven, Berners-Lee und Domainnamen. Am nächsten Morgen erhielt ich eine Liste mit 50 Firmennamen, für die ich Domainnamen besorgen sollte. Mit der Homepage für die Ausbaugruppe des Unternehmens begann die Zusammenarbeit fürs Netz, später folgten einige andere Projekte.

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Dasag

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Der Kontakt zu DASAG kam nach meinem Vortrag „Internet mit gesundem Menschenverstand“ zustande.
Zunächst entwickelte ich eine sachliche Website mit einem großen Serviceangebot. Nach Übernahme durch die polnische Probet wurde daraus – nach dem polnischen Vorbild – eine Website mit vielen Abbildungen. Die Flash-Navigation habe ich durch ein PHP/MySql-Menü ersetzt. Die Musterbestellung wurde entsprechend dem größeren Plattenangebot erweitert und mit vergrößerbaren Abbildungen bestückt. Die Bestellungen (max. 3 Original- und max. 15 Handmuster) wurden in einer Datenbank festgehalten, die die Handelsvertreter automatisch informiert.
Seit 2014 arbeitet DASAG-Probet mit einer polnischen Agentur mit der von mir seinerzeit georderten Domain dasag.info.

Klingenberg Dekoramik

Thomas Ackermann, den ich bei Clar-Compton in Heidelberg kennenlernte, holte mich als freien Mitarbeiter nach Trennfurt. Wir waren befreundet, ich hatte nicht angefragt. Das habe ich auch sonst nie gemacht. Die Zusammenarbeit war spannend, wenn auch nicht immer erfolgreich, denn die Ansprüche an den Verkauf waren extrem hoch.

Es wurde nämlich nicht nur Standardware hergestellt. Mit einer einzigartigen Fliesenserie (Quadrat, Dreiecke, Rechtecke, 56 Farben, 40 davon glasiert) – von Friedrich Ernst von Garnier creiert – wurden viele U-Bahnhöfe im Frankfurter Raum und in Nordrhein-Westfalen ausgestattet, jeder ein Unikat. Da niemand so originelle Wandlandschaften umsetzte wie von Garnier und viele Fliesenleger passten, geriet das Programm in Vergessenheit.

Ein anderes außergewöhnliches Projekt war die Kompaktkachel, die es Do-it-Youselfern erlaubte, einen Warmluft-Kachelofen zu bauen. Auch hier war der Außendienst auf die Dauer überfordert.

Meine Arbeit:
Fachanzeigen (Konzept, Gestaltung, Text, Satz)
Prospekte (Text, Gestaltung, Produktion)
Diaschauen (Konzept, Text, Grafik, Fotos, Überblendtechnik)
Handbuch Selbstbau (Recherche, Text, Illustration, Foto, Satz, Produktion)

Dyxit VerPackungsdesign

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Aufgabe
VerPackungsgestaltung für ein neues Programm hochwertiger do-it-yourselt-Ausbauprodukte. Zum Wettbewerb wurde ich eingeladen, um die Arbeit der präsentierenden Designbüros zu beurteilen. Daraus wurde ein Auftrag für die Entwicklung der kompletten Ausstattung mit vielen verschiedenen Gebinden.

Konzeption
Zunächst habe ich die Erscheinungsbilder der Wettbewerbsprodukte analysiert, um festzustellen, welche Grundgestaltungen am Markt besetzt sind. Das Ergebnis zeigte, daß u.a. die Diagonale unbesetzt war, die im X des Produktnamens DYXIT steht. Die Kombination der Diagonalen und des Produktnamens ergab ein wirkungsvolles und variables Grunddesign.

Dieses Grunddesign mußte nun auf allen Gebindeformen (Sack, Tüte, Eimer, Dose, Kanister) und in unterschiedlichsten Bild- und Farbvariationen wiedererkennbar sein, d.h. die Gestaltfestigkeit des Grunddesigns mußte sich überall bestätigen, um eine optimale Markenpräsentation zu gewährleisten. Aufgrund der Systematik und der Designergebnisse erhielt ich meinen ersten Auftrag für Packungsgestaltung, den ich in Zusammenarbeit mit dem Grafik-Designer Hans Wendel ausführte.

Anschlußaufträge: Verkaufsförderungsaktionen, Werbung und Messegestaltung für Dyxit und für Ispo.